„die Erde gibt – die Erde nimmt“

Das Thema der heurigen Innsbrucker Naturfilmtage „die Erde gibt – die Erde nimmt.“ steht für das Verhältnis zwischen Mensch und Erde. Einerseits bietet sie uns Lebensgrundlage, indem sie Lebensraum und Ressourcen zur Verfügung stellt, andererseits weist sie die Menschen mit Ereignissen, die für uns schnell zur Katastrophe werden, in die Schranken.

Vom leisen Ressourcenverbrauch zB. durch Schierschließungen bis hin zu technisch überformten Kunstlandschaften beschäftigen sich die Filme mit einem in unserer Zeit oft fehlenden Verständnis im Umgang mit der Natur und unserem Planeten. Naturkatastrophen führen uns inzwischen allzu oft vor Augen, dass der Mensch nicht in der Lage ist, die Natur zu beherrschen. So verursacht der Umgang mit der Natur oft direkt Auswirkungen, die immensen Schaden und Opfer verursachen.

In Kooperation mit der Wagnerschen Buchhandlung gelang es, Reinhold Bilgeri für den Eröffnungsabend zu gewinnen. Weiters werden der Volkskundler Hans Haid am 16.10. und der Katastrophenforscher Josef Nussbaumer am 18.10. ein Impulsreferat halten und für eine Diskussion zur Verfügung stehen.

Mehrfach preisgekrönte Filme wie „Up the Yangtze“ rund um den Drei-Schluchten Damm in China, aber auch „Manufactured Landscapes“, der uns die unglaubliche Industrialisierungswelle in China vor Augen führt, haben im diesjährigen Programm genau so Platz, wie ein leiser Film über „Das Erbe der Bergler“ oder „Der Lawinengraben“, ebenso ausgezeichnete Filme aus dem Alpenraum.

Im Rahmen der heurigen Innsbrucker Naturfilmtage soll dieses ambivalente Verhältnis zwischen dem Planeten Erde und uns Menschen beleuchtet und veranschaulicht werden. Dokumentationen und Spielfilme, Diskussionen und ein Kinderprogramm sollen hellhörig machen und nachdenklich, wie mit den Ressourcen der Erde umgegangen wird, und umgegangen werden könnte. Durch die von der Alpenkonvention unterstützte Veranstaltung soll Nachhaltigkeit kein Schlagwort bleiben, sondern gesellschaftliches Leitmotiv werden.

Ein Büchertisch der Wagnerschen Buchhandlung und die Möglichkeit, Bücher von den Autoren signieren zu lassen, runden die Innsbrucker Naturfilmtage ab.

Veranstalterin
Tiroler Umweltanwaltschaft in Zusammenarbeit mit dem Leokino, der Wagnerschen Buchhandlung, Bio vom Berg, natopia, der Alpenkonvention und weiteren Partnern.

INFT – Innsbrucker Naturfilmtage

Dokumentar- und Spielfilme zeigen spannende Bilder zu Naturschutzthemen aus der Heimat und der ganzen Welt.

Impulsreferate, Diskussionen und weitere Begleitveranstaltungen runden das Programm ab und bieten die Möglichkeit, sich in ungezwungener Atmosphäre mit den Filminhalten auseinandersetzen.

Die Innsbrucker Naturfilmtage werden präsentiert von der Tiroler Umweltanwaltschaft.