Felix Mitterer, geboren 1948 in Achenkirch/Tirol, lebte jahrelang in Irland und heute im Waldviertel. Seit 1978 erfolgreicher Theater- und Drehbuchautor. Die mehrteiligen Filme Verkaufte Heimat und Piefke-Saga sind seine bekanntesten, vielfach preisgekrönten Fernseharbeiten, Kein Platz für Idioten, Besuchszeit, Sibirien die am meisten aufgeführten Theaterstücke. Seit 1987 legt der Haymon-Verlag Mitterers Stücke und Drehbücher im Druck vor. Zuletzt erschienen: Die Beichte. Theaterstück (2004; Prix Italia und ORF-Hörspiel des Jahres 2003), Stücke 4 (2007), Der Panther. Theaterstück (2007). Bei HAYMONtb: Der Patriot. Ein-Mann-Stück (2009), die gesammelten vier Teile der Piefke-Saga. Komödie einer vergeblichen Zuneigung (2010), sowie Die Beichte (2011).
Gudrun Pflüger ist in den österreichischen Alpen aufgewachsen, der Wald hinter ihrem Elternhaus war ihr Spielplatz und später, als sie sich 10 Jahre dem Spitzensport verschrieb, ihr Trainingsgelände.
Neben ihren Sportarten, Schilanglauf und Berglauf (25 fache österr. Staatsmeisterin, Gesamtweltcup Gewinnerin des ‚Worldloppet’, mehrfache österr. Staatsmeisterin im Crosslauf und Halbmarathon) studierte sie an der Universität Salzburg Biologie/Ökologie. Nach Beendigung des aktiven Spitzensports und Studiums ging sie als Volunteer für eine Wolfforschungsorganisation 2001 nach Kanada und fand in diesem Job die perfekte Kombination aus ihrer Fitness, ihrer Geländegängigkeit und vor allem ihrer Leidenschaft für Natur- und Umweltschutz. 9 Jahre später kann sie auf außergewöhnliche umfangreiche Erfahrungen in der Wolfs- und Grossraubtierforschung zurückblicken, sowie auf internationale Erfolge von zwei Naturdokumentationen über ihre Arbeit. Das Überleben einer schweren Krankheit dankt sie unter anderem ihrer besonderen Beziehung zur Natur.
Seit 2011 ist Gudrun als Mutter ihres Sohnes Konrad wieder in der Heimat und möchte uns mit Vorträgen und Schulbesuchen ihre langjährige Erfahrung mit Wolf, Wildnis und Natur und deren wichtige Bedeutung für uns alle näherbringen.
Clemens Lindner, geboren 1965 in Hall, lebt und arbeitet in Tirol und Tokyo, hat die verheerende Erdbebenkatastrophe miterlebt und hat nach dem verhängnisvollen Reaktorunfall in Fukushima das Land verlassen und ist seitdem mit seiner Familie wieder in Tirol. Mehrere Literaturstipendien und -preise, Mitarbeit an diversen Theaterproduktionen, Publikationen in Zeitschriften und Anthologien, Hörspiele, Tätigkeiten als Übersetzer. Bei Skarabæus: Unterm Tibidabo. Katalanische Erzählungen (2000).
Robert ist passionierter Bildjäger und Framebastler. Eine diebische Freude erfüllt ihn jedes Mal, wenn das Objekt seiner Begierde im richtigen Licht mit perfektem Timing auf Speicherkarte gebannt werden kann.
Doch fängt die für ihn spannende Arbeit dann erst an. Welche Plots lassen sich aus den gewonnenen Bildern konstruieren und wie erzeugt man durch geschickte Kombination aus Bewegung, Licht und Musik die gewünschte Gänsehaut beim Zuschauer?
Wenn er nicht gerade an Pixeln schraubt und Bilderarien komponiert, studiert er Regie an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin um sein KnowHow in der Schauspielführung und Drehorganisation zu vertiefen. Seine heimliche Liebe gilt jedoch nach wie vor anspruchsvollen Naturdokus, die ihn seit seinen Lehrjahren bei der Nautilusfilm GmbH nicht mehr loslassen.
Dokumentar- und Spielfilme zeigen spannende Bilder zu Naturschutzthemen aus der Heimat und der ganzen Welt.
Impulsreferate, Diskussionen und weitere Begleitveranstaltungen runden das Programm ab und bieten die Möglichkeit, sich in ungezwungener Atmosphäre mit den Filminhalten auseinandersetzen.
Die Innsbrucker Naturfilmtage werden präsentiert von der Tiroler Umweltanwaltschaft.